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Zentrale Rückkehrberatung Nordbayern (ZRB)

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Die Zentrale Rückkehrberatung Nordbayern (ZRB) ist eine unabhängige Beratungsstelle der Wohlfahrtsverbände AWO Nürnberg und BRK Nürnberg-Stadt.

Die Zentrale Rückkehrberatung Nordbayern besteht seit 2003. Im Jahr 2015 wurden die bis dahin getrennt geführten Beratungsstellen ZRB Nordbayern in Nürnberg und ZRB Westbayern in Würzburg zu einem Projekt zusammengeführt.

Nähere Informationen über die Zentrale Rückkehrberatung können Sie
auf der eigenen Homepage erhalten.

Angebote

 

Ergebnisoffene Beratung

Die ZRB unterstützt Menschen bei der freiwilligen Rückkehr und Reintegration in ihrem Herkunftsland. Die Beratung ist vertraulich und ergebnisoffen. Gemeinsam mit den Ratsuchenden soll eine Perspektive für eine Rückkehr in Würde entwickelt werden.

Finanzielle Unterstützung

In der Regel können die Menschen, die in die Rückkehrberatungsstelle kommen, ihre Rückkehr nicht aus eigenen Mitteln finanzieren. IOM übernimmt Reisekosten und zahlt in manchen Fällen eine Reisebeihilfe und Starthilfe. Der ZRB stehen Gelder aus dem Europäischen AMIF und Bayerische Landesmittel zur Verfügung. Diese Mittel werden individuell und in Einzelfällen genutzt (z. B. bei Krankheit, Behinderung, etc.).

Individuelle Qualifizierungsangebote

Im Rahmen der ZRB Nordbayern werden seit Januar 2015 Qualifizierungsmaßnahmen angeboten. Die Qualifizierungen richten sich an freiwillige Rückkehrerinnen und Rückkehrer, um eine berufliche Reintegration/(Neu-)Start im Herkunftsland zu unterstützen. Das Kursangebot umfasst Computer-/EDV-Kurse, PC-Reparatur-Kurse und Nähkurse. Zusätzlich können individuelle Weiterbildungs-und Qualifizierungsmaßnahmen wahrgenommen werden.

Existenzgründung

In bestimmten Fällen bietet eine Existenzgründung eine gute Möglichkeit für die Rückkehrerinnen und Rückkehrer im Herkunftsland wieder Fuß zu fassen und sich nachhaltig zu integrieren. Eine Existenzgründung muss gut geplant werden und beinhaltet verschiedene Schritte (u. a. Erstellen eines Businessplans, Beurteilung der persönlichen Eignung).

 

Kommunale Rückkehrförderung

Seit 2010 können Migrantinnen und Migranten, Flüchtlinge, EU-Bürgerinnen und -Bürger sowie Spätaussiedlerinnen und -aussiedler, die im SGB II-Leistungsbezug und/oder SGB XII-Leistungsbezug stehen und in Nürnberg wohnen, bei ihrem Wunsch freiwillig und dauerhaft in ihr Herkunftsland zurückzukehren, unterstützt werden.

Städte und Landkreise, die sich für das Projekt interessieren, um es ggf. auch in ihrem Einzugsgebiet zu initiieren, können gerne Kontakt mit der ZRB in Nürnberg aufnehmen um genauere Informationen zur Umsetzung und Finanzierung zu erhalten.


Kooperation und Förderung

  • Symbol der EU

Die ZRB ist ein Rückkehrhilfeprojekt von AWO Kreisverband Nürnberg e.V. und Bayerisches Rotes Kreuz Nürnberg-Stadt. Gefördert wird das Projekt durch den Europäischen Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds und den Freistaat Bayern.

Kontakt