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Newsletter Dezember 2016

Nr. 38 / 8. Jahrgang

Liebe Mitglieder,
Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
Liebe Interessentinnen und Interessenten,

„postfaktisch“ wurde im bald abgelaufenen Kalenderjahr 2016 zum Begriff des Jahres ausgewählt.

Egal, wie man diese Bezeichnung findet – in höchstem Maße beunruhigend ist die dahintersteckende Tatsache, dass in der Meinungs- und Entscheidungsbildung klare Fakten immer weniger zählen, sondern gezielt gestreute Emotionen und Gerüchte eine dominante Funktion einnehmen.
Sind wir dieser Entwicklung machtlos ausgeliefert?
Wir können sicherlich einem höchst befremdlichen, ja abstoßenden Präsidentschaftswahlkampf in den USA nur als Zuschauer beiwohnen. Aber wir können im Kleinen, in unserem persönlichen und lokalen Umfeld, zu einem friedvollen Miteinander beitragen: mit konkreten Aktionen und Taten, die den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft befördern, und mit einer Sprache sowie einer Denkhaltung, die auch Andersdenkenden mit Respekt begegnet.
Wenn es uns gelingt, den Islamisten wie den Rechtspopulisten gegenüber glaubhaft und klar unser Verständnis einer solidarischen Gesellschaft deutlich werden zu lassen, dann kann der menschenverachtende Hass nicht die Oberhand gewinnen.
Gerade die vielen und vielfältigen, vermeintlich kleinen sozialen Taten und Einsätze sind es, die eine Gesellschaft auszeichnen.
Und hierzu kann unser Verband doch erheblich beitragen – durch engagierte ehren- wie hauptamtlich Mitarbeitende. Ihnen allen gilt mein herzlicher Dank!

Ich wünsche Ihnen für die bevorstehenden Feiertage Momente der Ruhe.
Ich hoffe, dass Sie auch im kommenden Kalenderjahr zu den aktiven Mitstreitern für eine friedvolle Gesellschaft zählen!

Mit herzlichen Grüßen

Michael Schobelt
Vorstand


Neues Projekt: „INCLUDE“


Im Referat Bürgerschaftliches Engagement, Betreuung und Fachberatung (BBF) wird ab 2017 ein drittes Ehrenamtsprojekt in der Flüchtlingshilfe an den Start gehen.
"Take Part", gefördert durch Aktion Mensch, sowie das Projekt "Bürgerschaftliches Engagement in der Flüchtlingshilfe", gefördert durch die Integrationsbeauftragte des Bundes, werden in 2017 fortgesetzt. Hinzu kommt das neue Projekt "INCLUDE" das durch die großzügige Unterstützung der Deutschen Fernsehlotterie möglich wird.
INCLUDE steht für: EInbiNdung von FlüChtLingen in Ehrenamt UnD Mentoring für FlüchtlingE
Der Schwerpunkt des dreijährigen Projektes liegt zum einem auf ehrenamtlichem Mentoring für Geflüchtete. Zum zweiten geht es darum, Geflüchtete selbst für Engagement zu gewinnen und sie in ehrenamtliche Einsätze bringen. Im Ehrenamt können Selbstwirksamkeit, eigene Kompetenzen, Kreativität, Dazugehörigkeit und die Würde des Gebrauchtwerdens erfahren werden. Gerade diese positiven Erfahrungen, die oft mit der Flucht verloren gegangen sind, sind essentiell, um sich in die Aufnahmegesellschaft integrieren zu können und Traumen zu heilen. Wer selbst erlebt, dass er etwas bewirken kann, engagiert und interessiert sich für das Gemeinwesen und identifiziert sich mit der Gesellschaft der neuen Heimat. Hierzu werden passende ehrenamtliche Einsätze angeboten und gemeinsam entwickelt. Die Projektkoordinierung stellt eine optimale Begleitung der engagierten Projektteilnehmer sicher.

Der hauptamtliche Vorstand kocht in der Tagesgruppe


Die Tagesgruppe im Käte-Reichert-Heim ist ein zusätzliches Angebot für dementiell erkrankte Bewohner. Tagesbetreuung heißt, dass etwa zehn Bewohnerinnen und Bewohner den Tag in einer Gruppe verbringen, in liebevoll gestalteten Räumen. Eine gerontopsychiatrische Fachkraft und eine Betreuungskraft kümmern sich um die Senioren. Somit entsteht ein fest strukturierter Tagesablauf, ein Rahmen, der es ermöglichen soll, Selbstständigkeit zu erhalten und zu fördern. So werden täglich die Mahlzeiten gemeinsam zubereitet und andere hauswirtschaftliche Tätigkeiten erledigt, aber es stehen z.B. auch Gymnastik, Singen und Vorlesen, oder - nach der Zeitungslektüre - eine Unterhaltung über das Tagesgeschehen auf dem Programm. Am 8. Dezember gab es einen zusätzlichen Gast in der Tagesgruppe. Der hauptamtliche AWO-Vorstand Michael Schobelt kochte seine Leib- und Magenspeise mit den Mitgliedern der Tagesgruppe, nämlich Spätzle.
Ein nicht nur lukullisches Ereignis für alle Beteiligten!

 


AWOthek wird Mehrgenerationenhaus (MGH)

Ab 1. Januar wird unsere AWOthek als Mehrgenerationenhaus anerkannt, da wir über Jahre viele Angebote entwickelt haben, die auch für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Erwähnt seien hier die Handy- und Internetberatung, das FilmCafe, die Formularausfüllhilfe und vieles mehr. Der Name AWOthek wird ab Januar übergehen in "Mehrgenerationenhaus AWOthek in der Südstadt". Neben unseren neu entwickelten "Länderabenden" und einem "Kreativ-Bastelkurs" ab Januar haben wir ein "Freitagsfrühstück" fest ins Auge gefasst. Hierfür suchen wir derzeit interessierte Ehrenamtliche. Eingeladen werden alle Südstädter, ob Jung oder Alt, ob Alteingesessener oder Migrant... Unser Ziel ist klar, wir möchten damit einen kleinen Beitrag zu mehr Miteinander leisten, um damit dem zunehmenden Auseinanderdriften unserer Gesellschaft etwas entgegenzuwirken.

Das neue Veranstaltungsprogramm des MGH ist da!

Das neue Programmheft für das erste Halbjahr 2017 ist fertig und kann über das MGH AWOthek in der Südstadt bezogen werden oder auf unserer Homepage unter „Aktuelles“.


Ein Fachtag mit wichtigen Impulsen für die AWO-Kitas

In den Kindertageseinrichtungen der AWO Nürnberg werden zunehmend Kinder und deren Familien betreut und beraten, deren Lebensverlauf durch traumatische Begebenheiten beeinflusst ist.
Um die pädagogischen Fachkräfte zu befähigen, diesen Herausforderungen gerecht werden zu können, um entsprechendes Grundwissen zu unterschiedlichsten Fragestellungen zu vermitteln und um das Fachwissen sowie die nötige methodische Kompetenz und den Austausch über die Thematik zu gewährleisten, konnte sehr erfolgreich ein großer Fachtag für alle Fachkräfte realisiert werden. Weitere Infos finden Sie hier.



Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes:
Eingetragener Verein mit Sitz in Nürnberg ; Vereinsregister: VR 427, Amtsgericht Nürnberg, Hauptamtlicher Vorstand: Michael Schobelt

Der Herausgeber hat keinen Einfluss auf den Inhalt verlinkter Angebote. Zum Zeitpunkt der Setzung der Links waren die Inhalte der verlinkten Angebote jedoch überprüft und vertretbar. Der Sitz der AWO Nürnberg ist Karl-Bröger-Straße 9, 90459 Nürnberg. Sie erreichen den Webmaster der AWO unter: webmaster@awo-nbg.de

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