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Referat Bürgerschaftliches Engagement, Betreuung und Fachberatung

Im Referat Bürgerschaftliches Engagement, Betreuung und Fachberatung sind derzeit 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig.
Das Mehrgenerationenhaus AWOthek mit den Schwerpunkten Begegnung, intergenerationelle Angebote, Ehrenamt, Angebote für Geflüchtete sowie ehrenamtlich getragene Freizeit- und Bildungsangebote befindet sich in der Nürnberger Südstadt und wird durch MitarbeiterInnen und Mitarbeiter des Referates BBF koordiniert. Zentraler Aufgabenbereich des Referates ist zudem die Verbandsentwicklung, die Unterstützung der Ortsvereine und die offene Seniorenarbeit. Mitglieder sind die Basis der AWO. Sie setzen die Ideen, Werte und Ziele der AWO aktiv vor Ort um, gewährleisten und gestalten demokratische Verbandsstrukturen und übernehmen Verantwortung. Mitgliedschaft bedeutet Unterstützung der sozialen Ideen der AWO. Im Referat ist auch die zentrale Mitglieder- und Adressverwaltung (ZMAV) der AWO angesiedelt. Hier werden die Mitgliederdaten erfasst und die Beiträge zentral abgerechnet. Die gesammelten Daten geben dem Verband fundierte Auskunft über die Mitgliederentwicklung.

Unter dem Überbegriff ehrenamtlich Mitmachen / bürgerschaftliches Engagement bieten wir Beratung und Vermittlung zu Einsatz- und Mitmachmöglichkeiten. Ebenso konzipieren und initiieren wir gemeinsame Projekte, die durch ehrenamtliches Engagement getragen werden. Aufgabenbereich des Referates ist es zudem im Rahmen von Corporate-Volunteering-Aktivitäten und Netzwerkarbeit, Kooperationen mit Firmen aus der Privatwirtschaft zu fördern. Bürgerschaftliches Engagement ist ein Wesensmerkmal der AWO und prägt ihre vielfältigen Angebote. Das Referat hat die Aufgabe, das Bürgerschaftliche Engagement innerhalb des Verbandes zu fördern und bewährte Engagementstrukturen zu unterstützen. Ziel ist es, gute Rahmenbedingungen für das Engagement zu erreichen und die Bürgergesellschaft gemäß den Werten der AWO zu stärken.
Gegenwärtig koordiniert das Referat unterschiedliche Projekte zur Ehrenamtskoordination in der Flüchtlingshilfe, die von Aktion Mensch, der Deutschen Fernsehlotterie und der Integrationsbeauftragten des Bundes gefördert werden. Neben Unterstützung und Begleitung Geflüchteter durch Ehrenamtliche geht es auch darum Geflüchtete für Ehrenamt zu gewinnen und über diese Form der Teilhabe Integration zu unterstützen.

Zum Referat zählt auch der Betreuungsverein der AWO. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übernehmen die rechtliche Vertretung von Erwachsenen - die Betreuung. Im Rahmen der sogenannten Querschnittsarbeit werden regelmäßig Informationen und Beratungen zur Betreuungsverfügung, zur Vorsorgevollmacht und zur Patientenverfügung gegeben.
Des Weiteren ist die Fachstelle für pflegende Angehörige Teil des Referats BBF. Sie wendet sich an Angehörige, die pflegebedürftige ältere Menschen zuhause pflegen und betreuen. Die Fachstelle informiert rund um das Thema Pflege und beantwortet Fragen zur häuslichen Betreuung und Versorgung. Sie vermittelt Informationen über soziale Dienste und Einrichtungen in Nürnberg. Die Fachstelle bietet Angebote für deutsch- und russischsprachige Menschen mit Demenzerkrankungen und für deren Angehörige.
Zudem koordiniert das Referat BBF drei Seniorennetzwerke in Zusammenarbeit mit der Stadt Nürnberg. Diese entwickeln und vermitteln Hilfen, die es alten Menschen ermöglichen auch bei Hilfs- oder Pflegebedürftigkeit im angestammten Wohnumfeld zu verbleiben, am Leben im Stadtteil teilzuhaben, sozial integriert zu sein und Angebote für Aktivität und Gesundheitsförderung wahrzunehmen. Hierfür arbeiten Träger, Einrichtungen, Organisationen, Initiativen sowie ehrenamtlich Engagierte im Stadtteil zusammen.
Desweiteren ist das Referat mit einer halben Stelle in der Zentralstelle für Strafentlassenenhilfe engagiert und bietet dort Hilfestellung für Menschen, die aus den Justizvollzugsanstalten entlassen wurden.

Projektarbeit und Projektförderung
Seit Januar 2016 startete das Referat BBF ein durch Aktion Mensch gefördertes Projekt im Bereich Bürgerschaftliches Engagement: TAKE PART Mit dem Projekt TAKE PART schafft die AWO Nürnberg eine Struktur, um ehrenamtliche Unterstützung für die aktuell durch die AWO betreuten 2000 Flüchtlinge gut zu koordinieren und zu begleiten. Take Part hat es sich auch zum Ziel gesetzt, Flüchtlinge selbst in ehrenamtliches Engagement einzubeziehen. Menschen, die auf der Flucht vor Krieg, Terror, Hunger und mangelnden Lebensperspektiven nach Deutschland kommen, sind vor allem in der Anfangszeit auf Unterstützung angewiesen. Neben fehlenden Orts- und Sprachkenntnissen sowie anderen kulturellen Gepflogenheiten, bringen die Geflüchteten oftmals traumatisierende Erfahrungen aus der Zeit der Verfolgung und der Flucht mit. Zusätzlich zu hauptamtlicher Beratung und Sozialbetreuung ist daher der Bedarf an ehrenamtlicher Begleitung, Unterstützung zur Erstorientierung, Informationsvermittlung und ehrenamtlichen Bildungs- und Freizeitangeboten groß.

Ein weiteres Projekt in der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe BEF: Projekt „Bürgerschaftliches Engagement für Flüchtlinge in der AWO“ durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration zielt auf eine erfolgreiche Koordinierung und Qualifizierung für Beteiligte in der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe ab.
Im Januar 2017 startete mit Förderung durch die Deutsche Fernsehlotterie das Projekt INCLUDE: EInbiNdung von FlüChtLingen in Ehrenamt UnD Mentoring für FlüchtlingE. Der Schwerpunkt des Projektes INCLUDE liegt zum einem auf ehrenamtlichem Mentoring für Geflüchtete. Zum zweiten geht es darum, Geflüchtete selbst für Engagement zu gewinnen und sie in ehrenamtliche Einsätze bringen. Im Ehrenamt können Selbstwirksamkeit, eigene Kompetenzen, Kreativität, Dazugehörigkeit und die Würde des Gebrauchtwerdens erfahren werden.Gerade diese positiven Erfahrungen, die oft mit der Flucht verloren gegangen sind, sind essentiell um sich in die Aufnahmegesellschaft integrieren zu können und Traumen zu heilen. Wer selbst erlebt, dass er etwas bewirken kann, engagiert und interessiert sich für das Gemeinwesen und identifiziert sich mit der Gesellschaft der neuen Heimat. Hierzu werden passende ehrenamtliche Einsätze angeboten und gemeinsam entwickelt. Die Projektkoordinierung stellt eine optimale Begleitungder engagierten Projektteilnehmer sicher.
Mit einer Förderung der Stiftung evz „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ führt das Referat BBF gegenwärtig das Projekt Beratungs-, Teilhabe- und Betreuungsangebote für Opfer des Nationalsozialismus und deren Angehöroge in Nürnberg, durch. Schwerpunkte des Projektes sind wöchentliche Treffen einer Caregruppe mit TeilnehmerInnen der Zielgruppe. Dazu kommt die Untersützung von Singkreisen und Spielegruppen innerhalb der Zielgruppe zur Verbesserung der sozialen Teilhabe, ebenso
Beratungsangebote von Angehörigen und die Akquise, Vorbereitung, Begleitung und Schulung von Ehrenamtlichen, die sich für die Zielgruppe engagieren. Auch Zeitzeugengespräche sind Teil des Projektes.

Weitere Bereiche

Des Weiteren gehört die Fachstelle für pflegende Angehörige zum Referat BBF. Sie wendet sich an Angehörige, die pflegebedürftige ältere Menschen zuhause pflegen und betreuen.
Die Fachstelle informiert rund um das Thema Pflege undbeantwortet Fragen zur häuslichen Betreuung und Versorgung. Sie vermittelt Informationen über soziale Dienste und Einrichtungen in Nürnberg
Die Fachstelle bietet Angebote für deutsch- und russischsprachige Menschen mit Demenzerkrankungen und für deren Angehörige.
Zudem betreibt das Referat BBF Senioren-Servicebüros in Zusammenarbeit mit der Stadt Nürnberg
Die Büros verstehen sich als Anlaufstelle und Ansprechpartner für Fragen rund um das Thema Alter. Senioren, Interessierte und pflegende Angehörige werden kostenlos informiert und beraten.

Organigramm

Stand: 29.08.2017

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Department for Volunteering, Advisory Service and Custodianship

The department comprises the AWOthek, with the central service center as well as a little travel agency. Besides, there is a rich program, from special classes over courses held by volunteers, up to larger events with social and cultural political background.
Most important the department is in charge of recruiting and training volunteers and finding suitable places of action within our different facilities. The AWOthek develops and initiates social projects together with volunteers. We also aim at establishing and developing contacts with private businesses and organize corporate volunteering activities.
Another large area of responsibility of the department is the support for local branches (Ortsvereine) within the association.
The department offers different kinds of services especially for senior people and for people responsible for relatives in need of care. Advisory service and support-groups are offered in different districts of the city.
Further highly qualified experts belong to the department supporting clients, who are not able to manage their own affairs and legal interests. Responsible handling of economic and legal matters for clients is as well offered as public education on the matter.

With support of the German lotteries “Aktion Mensch” and “GlücksSpirale” the department manages the projects JUWEL and FoBES. Both projects are supposed to encourage volunteering in the social field.
FoBES appeals mainly to senior people, to donate time and efforts to organize attractive and cost free offers for people who barely participate in society.
JUWEL is supposed to reach young people who want to volunteer in attractive projects in favor of socially disadvantaged and underprivileged people.

Projekte des Referates wurden/werden gefördert durch:

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