AWO Nürnberg, Marcel Schneider und SPD Queer hissen Pride-Flagge für die Metropolregion Nürnberg
Gemeinsames Zeichen zum Auftakt der Pride Weeks und für den CSD am 8. August – AWO Nürnberg unterstützt den CSD als Sponsor.
Mit dem Hissen der Pride-Flagge vor dem Nürnberger Karl-Bröger-Haus haben die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Nürnberg, Marcel Schneider, Promi-Coiffeur und Mitglied des Kreistages im Landkreis Roth, die SPD Nürnberg sowie die AG Queer der SPD Nürnberg ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Demokratie und Menschenwürde gesetzt.
Die Flagge weht dabei bewusst für die gesamte Metropolregion Nürnberg. Sie steht für eine offene und solidarische Gesellschaft – weit über die Stadtgrenzen Nürnbergs hinaus. Gerade in einer Region, die von Vielfalt lebt, soll sie ein klares Signal senden: Jeder Mensch soll unabhängig von seiner sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität selbstverständlich und sicher leben können.
Die Aktion bildet zugleich den Auftakt der diesjährigen Pride Weeks und stimmt auf den Christopher Street Day (CSD) Nürnberg am 8. August ein. Unter dem Motto „Nürnberg liebt“ setzt der CSD in diesem Jahr ein starkes Zeichen für Zusammenhalt, Respekt und die Freiheit, verschieden sein zu dürfen. Die AWO Nürnberg unterstützt den Nürnberger CSD in diesem Jahr zudem als offizieller Sponsor und unterstreicht damit ihr dauerhaftes Engagement für Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Für die AWO Nürnberg ist das Hissen der Pride-Flagge weit mehr als eine symbolische Geste. Die Werte der Arbeiterwohlfahrt – Solidarität, Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Toleranz –
Die AWO (Arbeiterwohlfahrt) prägen seit über 100 Jahren ihre Arbeit in den Kitas, Pflegeeinrichtungen, Beratungsstellen und sozialen Diensten.
Ina Schönwetter-Cramer, Vorständin der AWO Nürnberg, erklärt:
„Das diesjährige Motto des CSD ‚Nürnberg liebt‘ könnte die Werte der Arbeiterwohlfahrt kaum besser beschreiben. Liebe zeigt sich im Respekt vor anderen Menschen, in Solidarität und im entschiedenen Eintreten gegen jede Form von Ausgrenzung. Mit der Pride-Flagge setzen wir heute ein sichtbares Zeichen – nicht nur für Nürnberg, sondern für die gesamte Metropolregion. Vielfalt ist für uns kein Schlagwort, sondern gelebter Alltag und Grundlage unseres Handelns.“
Marcel Schneider, Promi-Coiffeur und Mitglied des Kreistages im Landkreis Roth, ergänzt:
„Dass die Angriffe auf queere Menschen wieder zunehmen, erfüllt mich mit großer Sorge. Umso wichtiger ist es, dass wir Haltung zeigen. Die Pride-Flagge steht für Freiheit, Respekt und gleiche Rechte für alle Menschen. Diese Werte dürfen niemals zur Diskussion stehen. Gerade wir in der Metropolregion Nürnberg müssen gemeinsam deutlich machen: Für Hass und Ausgrenzung ist hier kein Platz.“
Mit der gemeinsamen Aktion machen die AWO Nürnberg, die SPD Nürnberg und die AG Queer der SPD Nürnberg deutlich, dass Vielfalt nicht nur an einem Tag im Jahr sichtbar sein darf. Die Pride-Flagge vor dem Karl-Bröger-Haus steht während der Pride Weeks als sichtbares Zeichen für Demokratie, Offenheit und Menschenwürde – und sendet diese Botschaft weit über Nürnberg hinaus in die gesamte Metropolregion.


